Marketing-GlossarDie Begriffe, die in jedem Angebot stehen
Agenturen reden gern in Abkürzungen. Hier stehen die wichtigsten davon in normalem Deutsch, mit dem, was sie für Ihr Geschäft bedeuten. Wo es etwas zu belegen gibt, steht die Zahl dabei.
40 Begriffe in 4 Bereichen
Sichtbarkeit bei Google
Website und Technik
Aus Besuchern Kunden machen
Angebot, Kosten und Zusammenarbeit
Sichtbarkeit bei Google
Die Begriffe, die in jedem Angebot und in jedem Reporting vorkommen. Wer sie kennt, erkennt schnell, ob eine Agentur über Ergebnisse spricht oder über Aktivität.
- SEO (Suchmaschinenoptimierung)
- Alle Arbeiten, die dafür sorgen, dass Ihre Website in den unbezahlten Suchergebnissen erscheint. SEO besteht aus drei Teilen: Technik, damit Google die Seite lesen kann, Inhalt, damit die Seite die Frage beantwortet, und Verweise von anderen Websites, damit Google die Seite für glaubwürdig hält. Was wir konkret darunter verstehen, steht auf unserer Seite zur SEO Beratung.
- Local SEO
- Sichtbarkeit für Suchanfragen mit Ortsbezug, also alles mit einem Stadtnamen oder einem „in meiner Nähe“. Diese Anfragen haben die höchste Kaufabsicht: Wer „Sanitär Neuss“ tippt, sucht keinen Ratgeber, sondern einen Termin. Wie das in Nordrhein-Westfalen praktisch abläuft, haben wir in einem Leitfaden zu Local SEO in NRW aufgeschrieben. Das dazugehörige Leistungspaket finden Sie unter Local SEO und Sichtbarkeit in KI-Antworten.
- Local Pack
- Der Kartenblock mit meist drei Einträgen, den Google über den normalen Ergebnissen einblendet. Er zieht bei lokalen Anfragen einen großen Teil der Klicks. Wer dort landet, hängt vor allem an der Entfernung zum Suchenden, am gepflegten Unternehmensprofil und an den Bewertungen. Die Entfernung lässt sich nicht beeinflussen, alles andere schon. Mehr dazu im Abschnitt Local SEO.
- Google Unternehmensprofil
- Der kostenlose Eintrag, der bei Suchen nach Ihrem Namen rechts erscheint und über den Sie im Local Pack auftauchen. Kategorie, Öffnungszeiten, Fotos und Bewertungen sind hier keine Kür, sondern Rankingfaktoren. Wir haben die wichtigsten Stellschrauben in einem eigenen Beitrag zur Optimierung des Google-Unternehmensprofils zusammengefasst.
- Keyword
- Der Begriff, den ein Mensch tatsächlich in das Suchfeld tippt. Wichtig ist der Unterschied zwischen dem, was Sie sagen würden, und dem, was gesucht wird. Ein Beispiel aus unserer eigenen Auswertung: „webdesign düsseldorf“ wird rund 1.000 Mal im Monat gesucht, „website erstellen lassen düsseldorf“ nur rund 20 Mal (Google Keyword Planner, Deutschland, August 2025 bis Juli 2026). Dieselbe Leistung, Faktor 50 Unterschied. Welche Begriffe für Ihren Betrieb tragen, klären wir am Anfang jeder SEO Beratung.
- Suchintention
- Die Absicht hinter der Eingabe. „Was kostet eine Website“ ist eine Frage, „Webdesigner Neuss“ ist ein Auftrag, „Webdesign Trends“ ist Neugier. Eine Seite kann nur eine dieser Absichten gut bedienen. Fragen beantworten wir deshalb im Blog, Aufträge auf den Leistungsseiten. Aus demselben Grund hat unser Projektkonfigurator eine andere Aufgabe als die Seite Webdesign Neuss.
- Impression
- Eine Einblendung Ihrer Seite in den Suchergebnissen, unabhängig davon, ob jemand geklickt hat. Impressionen sind kein Suchvolumen. Sie sagen, wie oft Google Ihre Seite gezeigt hat, nicht wie oft gesucht wurde. Wo Sie heute stehen, zeigt Ihnen unser kostenloser Sichtbarkeits-Check.
- Klickrate (CTR)
- Der Anteil der Einblendungen, aus denen ein Klick wird. Eine gute Position mit schlechter Klickrate heißt fast immer: Der Titel in den Suchergebnissen verspricht nicht genug. Das ist Textarbeit, keine Technik. In der Fallstudie zu Fein & Rein können Sie den Verlauf nachlesen.
- Durchschnittliche Position
- Der Mittelwert Ihrer Platzierungen über alle Einblendungen. Position 8 ist Seite 1, Position 58 ist Seite 6. Der Wert allein sagt wenig, erst zusammen mit Impressionen und Klicks ergibt er ein Bild. Ein belegtes Beispiel: Für unseren Kunden poolpa stiegen die organischen Klicks um 125 Prozent und die Impressionen um 64 Prozent, jeweils letzte drei Monate gegenüber der Vorperiode, Stand Juni 2026. Die Zahlen und den Screenshot dazu finden Sie in der Fallstudie zu poolpa.
- Google Search Console
- Googles kostenloses Werkzeug, das zeigt, für welche Suchanfragen Ihre Seite erscheint, wie oft geklickt wird und welche Seiten überhaupt im Index stehen. Es ist die einzige Quelle mit echten Daten zu Ihrer Website. Alle Zahlen, mit denen wir arbeiten, stammen von dort und nicht aus Schätztools. Nachlesbar in unseren Referenzen.
- Index und Indexierung
- Der Index ist Googles Verzeichnis aller bekannten Seiten. Was nicht im Index steht, kann nicht ranken, egal wie gut es ist. Der häufigste Grund für fehlende Indexierung bei kleinen Websites ist nicht ein technischer Fehler, sondern fehlende Verlinkung: Google findet die Seite nicht wichtig genug, um sie abzuholen. Ob es Ihre Seiten betrifft, sagt Ihnen der Sichtbarkeits-Check.
- Crawling und Crawl-Budget
- Crawling ist das Abholen Ihrer Seiten durch Googles Programme. Das Budget dafür ist begrenzt und hängt an der Autorität der Domain. Eine junge Website bekommt wenige Zugriffe pro Tag, und die gehen zuerst an bereits bekannte Seiten. Deshalb dauert es bei neuen Websites Wochen, bis alles im Index steht. Die Grundlagen dazu stehen in unserem Beitrag zu den SEO-Grundlagen für kleine und mittlere Unternehmen.
- Sitemap
- Eine XML-Datei, die Google alle Seiten Ihrer Website auflistet. Sie ist ein Vorschlag, keine Garantie. Eine Seite in der Sitemap wird nicht automatisch indexiert, aber sie wird schneller gefunden. Umgekehrt gehören weitergeleitete Seiten und Seiten mit noindex nicht hinein, sonst erzeugen sie Warnungen.
- Backlink
- Ein Link von einer fremden Website auf Ihre. Für Google ist das eine Empfehlung, und es ist bis heute einer der stärksten Rankingfaktoren. Entscheidend ist nicht die Menge, sondern die Anzahl unterschiedlicher, unabhängiger Domains. Zwanzig Links von einer Seite zählen weniger als drei Links von drei verschiedenen. Der ehrlichste Weg dorthin sind zufriedene Kunden, siehe unsere Referenzen.
- Domain-Autorität
- Eine Kennzahl von Drittanbietern, die die Stärke einer Domain schätzt. Wichtig zu wissen: Google veröffentlicht keinen solchen Wert. Wenn Ihnen jemand eine Domain-Autorität von 42 nennt, ist das eine Schätzung eines fremden Werkzeugs, keine Aussage von Google. Wir arbeiten deshalb mit der Zahl der verweisenden Domains, die in der Search Console nachprüfbar steht, siehe SEO Beratung.
- GEO und Antwortmaschinen
- Die Optimierung dafür, dass Ihr Unternehmen in den Antworten von ChatGPT, Perplexity und Googles KI-Übersichten auftaucht. Ehrlich dazu: Nach dem Begriff selbst sucht in Deutschland praktisch niemand. Wonach Menschen suchen, sind ganze Fragesätze wie „welche agentur in nrw verbindet webdesign mit lokalem seo“. Genau für solche Anfragen arbeiten wir auf der Seite Local SEO und KI-Sichtbarkeit.
- KI-Übersichten (AI Overviews)
- Die von Google generierte Zusammenfassung über den klassischen Ergebnissen. Sie beantwortet einen Teil der Fragen direkt, wodurch die Klickrate für rein informierende Suchanfragen sinkt. Für Ihr Geschäft heißt das: Anfragen mit Kaufabsicht werden wichtiger, reine Ratgeberinhalte weniger. Wie wir damit umgehen, steht unter Local SEO und KI-Sichtbarkeit.
Website und Technik
Diese Begriffe entscheiden darüber, ob eine Website schnell genug ist, um Besucher zu halten, und sauber genug, damit Google sie versteht.
- Core Web Vitals
- Drei Messwerte, mit denen Google die Nutzererfahrung bewertet: Ladezeit, Reaktionszeit und Layoutstabilität. Wichtig ist der Unterschied zwischen Labor und Realität. Google bewertet ausschließlich Felddaten von echten Besuchern. Websites mit wenig Verkehr haben davon zu wenig, dort fließen die Werte gar nicht ins Ranking ein. Was dahintersteckt, erklären wir im Beitrag zu den Core Web Vitals.
- LCP (Largest Contentful Paint)
- Der Zeitpunkt, zu dem das größte sichtbare Element im ersten Bildschirmausschnitt fertig gezeichnet ist, meist eine Überschrift oder ein Bild. Google hält 2,5 Sekunden für gut. Der häufigste Bremsklotz ist nicht die Dateigröße, sondern JavaScript, das die Anzeige verzögert. Details im Beitrag zu den Core Web Vitals.
- INP (Interaction to Next Paint)
- Misst, wie lange die Seite braucht, um sichtbar auf einen Klick oder Tipp zu reagieren. Unter 200 Millisekunden gilt als gut. Der typische Fehler: Die Seite sieht fertig aus, aber das Menü reagiert noch nicht, weil das JavaScript im Hintergrund lädt. Für den Besucher fühlt sich das kaputt an.
- CLS (Cumulative Layout Shift)
- Misst, wie stark Inhalte während des Ladens verrutschen. Wer schon einmal auf den falschen Knopf getippt hat, weil sich die Seite noch bewegt hat, kennt das Problem. Der Wert lässt sich fast immer auf null bringen, indem Bilder mit festen Maßen ausgeliefert werden.
- Mobile First
- Google bewertet die mobile Fassung Ihrer Website, nicht die für den Computer. Was auf dem Handy fehlt, existiert für Google nicht. Deshalb bauen wir jede Seite zuerst für das kleine Display, siehe Webdesign.
- Prerendering und Server-Rendering
- Zwei Verfahren, bei denen der fertige Seiteninhalt schon im ausgelieferten Quelltext steht, statt erst im Browser aus JavaScript zusammengesetzt zu werden. Für Google ist das der Unterschied zwischen sofort lesbar und vielleicht später. Für den Besucher der Unterschied zwischen sofort sichtbar und Ladebalken.
- Strukturierte Daten (Schema.org)
- Maschinenlesbare Zusatzangaben im Quelltext, die Google erklären, worum es auf der Seite geht: Unternehmen, Adresse, Öffnungszeiten, Bewertungen, Artikel. Sie verbessern das Verständnis, sind aber keine Garantie für eine hübschere Darstellung. Google entscheidet selbst, was angezeigt wird. Grundlagen dazu im Beitrag zu den SEO-Grundlagen für KMU.
- Canonical
- Eine Angabe im Quelltext, die Google sagt, welche Fassung einer Seite die maßgebliche ist. Nötig, sobald derselbe Inhalt unter mehreren Adressen erreichbar ist, etwa mit und ohne www. Ohne Canonical verteilt Google die Signale auf mehrere Adressen, statt sie zu bündeln.
- noindex
- Eine Anweisung, eine Seite nicht in den Index aufzunehmen. Sinnvoll für Seiten, die nur bezahlten Verkehr empfangen, etwa Anzeigen-Landingpages. Sie ranken ohnehin nicht und würden im Indexierungsbericht sonst dauerhaft als Problem auftauchen.
- 301-Weiterleitung
- Die dauerhafte Umleitung einer alten Adresse auf eine neue. Sie gibt einen Großteil der aufgebauten Signale an das Ziel weiter und ist bei jedem Relaunch Pflicht. Wer alte Adressen einfach ins Leere laufen lässt, verschenkt jahrelang aufgebaute Sichtbarkeit.
Aus Besuchern Kunden machen
Sichtbarkeit allein zahlt keine Rechnung. Diese Begriffe beschreiben den Weg vom Klick zur Anfrage.
- Conversion und Conversion-Rate
- Eine Conversion ist die gewünschte Handlung: Anruf, Formular, Terminbuchung. Die Conversion-Rate ist ihr Anteil an allen Besuchern. Für kleinere Websites ist sie oft der schnellere Hebel als mehr Verkehr, weil eine Verdopplung der Rate denselben Effekt hat wie eine Verdopplung der Besucher, aber weniger kostet. Warum Gestaltung dabei mehr zählt als Geschmack, steht im Beitrag Webdesign und Konversion.
- Landingpage
- Eine Seite mit genau einem Ziel und ohne Ablenkung, meist Endpunkt einer Anzeige. Sie unterscheidet sich bewusst von einer normalen Unterseite: weniger Navigation, ein einziger Handlungsaufruf. Ein Beispiel aus unserem eigenen Haus ist unsere Website-Checkliste.
- Call-to-Action
- Die Aufforderung, die den nächsten Schritt auslöst. Gute Handlungsaufrufe benennen das Ergebnis statt der Tätigkeit: „Angebot anfordern“ wirkt anders als „Absenden“. Wie wir das umsetzen, sehen Sie unter Webdesign.
- Lead
- Ein Interessent, der Kontaktdaten hinterlassen hat. Der Unterschied zu einem Besucher ist entscheidend: Einen Besucher erreichen Sie nur, solange er auf der Seite ist, einen Lead auch danach noch. Ein einfacher Einstieg ist ein nützliches Dokument im Tausch gegen eine Mailadresse, etwa unsere Website-Checkliste.
- Marketing Automation
- Wiederkehrende Abläufe, die ohne Ihr Zutun laufen: Willkommensstrecken, Terminerinnerungen, Nachfassmails. Der Nutzen liegt weniger im Sparen von Zeit als im Nichtvergessen. Was wir dabei aufsetzen, steht unter Marketing Automation, die Einordnung im gleichnamigen Blogbeitrag.
Angebot, Kosten und Zusammenarbeit
Begriffe, die in Angeboten auftauchen und über die es regelmäßig Missverständnisse gibt.
- Was kostet eine Website
- Es gibt keinen Preis, der für alle stimmt, und jede Zahl ohne Kenntnis des Vorhabens ist geraten. Was sich sagen lässt, sind die Faktoren: Seitenanzahl, Umfang der Inhalte, Funktionen, Datenübernahme, Fotos und laufende Betreuung. Stellen Sie Ihr Vorhaben im Projektkonfigurator zusammen, dann wird aus der Frage ein Angebot.
- Einmalige und laufende Kosten
- Die beiden werden regelmäßig vermischt. Einmalig sind Konzept, Gestaltung und Umsetzung. Laufend sind Hosting, Domain, Wartung und optional Betreuung für Sichtbarkeit oder Newsletter. Wer nur die einmalige Zahl vergleicht, vergleicht die Hälfte. Beides trennen wir im Projektkonfigurator sauber auf.
- Relaunch
- Der Neubau einer bestehenden Website. Der häufigste und teuerste Fehler dabei ist der Verlust der alten Adressen. Ohne saubere 301-Weiterleitungen bricht die Sichtbarkeit ein, und der Aufbau beginnt von vorn. Was ein Relaunch bei Ihnen bedeutet, klären wir vorab im Projektkonfigurator.
- Betreuung und Retainer
- Eine monatlich abgerechnete, fest umrissene Leistung nach dem Projekt. Sinnvoll ist sie dort, wo etwas laufend passieren muss: Inhalte, Newsletter, Auswertung. Wichtig ist ein klar begrenzter Umfang, sonst wird daraus ein Fass ohne Boden für beide Seiten. Wenn Sie das durchsprechen wollen, melden Sie sich über unser Kontaktformular.
- B2B-Website
- Eine Website, die nicht an Endkunden verkauft, sondern an Unternehmen. Der Unterschied liegt weniger im Aussehen als in der Aufgabe: Sie muss Vertrauen für eine Entscheidung schaffen, an der mehrere Personen beteiligt sind, und dem Einkauf Argumente liefern. Wie wir das lösen, steht unter B2B Webdesign.
- Ortsseite
- Eine eigene Unterseite je Stadt, etwa Webdesign Düsseldorf oder Webdesign Kaarst. Sie lohnt nur mit echtem eigenem Inhalt zum Ort. Seiten, die sich allein durch den ausgetauschten Städtenamen unterscheiden, wertet Google als Brückenseiten ab. Deshalb haben wir unsere eigenen Ortsseiten von acht auf drei reduziert und dafür ausgebaut, dazu kommt die Seite zur Werbeagentur in Kaarst.
- Referenz und Fallstudie
- Der Unterschied ist der Beweis. Eine Referenz nennt einen Namen, eine Fallstudie nennt Ausgangslage, Vorgehen, Zeitraum und nachprüfbare Zahlen. Fragen Sie im Erstgespräch immer nach der zweiten Variante. Unsere liegen offen: poolpa und Fein & Rein.
Begriff fehlt oder Sie wollen wissen, was davon für Sie zählt?
Im kostenlosen Sichtbarkeits-Check sehen wir uns Ihre Website an und sagen Ihnen, welche drei dieser Punkte bei Ihnen tatsächlich etwas bewegen. Ohne Verpflichtung.